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Inga

Jugend Sport April 2024 Brandenburg

Sportler*Innen zu unterstützen, war und ist schon immer notwendig. Leistungssportler*Innen, die sich mindestens 20 Stunden pro Woche mit Training und Wettkampf beschäftigen, sind außer Stande dies im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit, ihrer Ausbildung oder des Studiums zu tun.

Staatliche Förderkonzepte greifen jedoch erst, wenn ein Kaderstatus erreicht wird. Nachwuchsportler*Innen an den Spezialschulen des Sports erhalten hingegen kaum Unterstützung vom Staat. Für Internats- und Reisekosten sowie Sportausrüstungen aufzukommen, ist überwiegend „Privatsache“ und nur mit familiärem Engagement und „privatem Sponsoring“ zu finanzieren. Einzelne Fördermaßnahmen wie Fahrtkosten zwischen Heimatort und Sportschule sind Kreis- oder Länderangelegenheit. 

Wir haben unser Augenmerk auf Sportler*Innen gelegt, die ihren Sport nicht in ihrem Heimat-Bundesland ausüben können und damit durch zuletzt genannte staatliche „Fördermaßnahmen“ fallen. Sie erhalten beispielsweise keine Fahrtkostenerstattungen, weder in ihrem Heimat-Bundesland noch in dem Bundesland der Sportschule.  

Diese Ungerechtigkeit mildern wir durch unsere direkt finanzielle Unterstützung und werden wir uns weiterhin engagieren, solange dieser Zustand vorhält.

 

 

Red like the sea – Ausstellungsprojekt

Jugend Kunst November 2023 Berlin

04.11. – 10.11. 2023

Projektraum im Kunstquartier Bethanien, Berlin
https://kombi-ausstellungen-bethanien.blogspot.com/
http://kunstquartier-bethanien.de/
Instagram: @kombi_ausstellungen

Eröffnung: Freitag, den 03.11.2023 18:00 Uhr bis 22:00 Uhr

Der Titel der Ausstellung bezieht sich auf die Umdeutung, über die Zineb Sedira in einem Künstlergespräch spricht: „Das eigentlich blaue Meer nähert sich vielleicht eher der Farbe Rot an, wissen Sie…“

Die Ausstellung zeigt Malerei, Plastiken, Rauminstallationen sowie Videos. Thematisch geht es um identitätsbezogene Fragen, sozio-politische Thematiken sowie technologischen Aspekte. Ziel ist eine überzeugende Umdeutung von künstlerischen Produktionen aus dem kulturellen Erbe.“

Das Projekt „Kombi“ im Kunstquartier Bethanien begann 2012 und hat sich seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Es umfasst verschiedene Fachklassen der UdK Berlin sowie Bewerbungen aus dem In- und Ausland. Professor*innen unterstützen aktiv das Projekt durch Mitgestaltung der Ausstellungsgestaltung sowie Arbeitsgespräche führen. Das Projekt steht allen Kunstbereichen offen; dabei werden Verbindungen zwischen den verschiedenen Beiträgen in den Räumen hergestellt.

 

 

 

Lernen durch Engagement – Quinoa Schule

Jugend Senioren Oktober 2023 Berlin

Generationen treffen aufeinander sowie unterschiedliche Kulturen

Die beiden neunten Klassen der Quinoa Schule besuchen einmal wöchentlich ein Seniorenheim, in dem einige BewohnerInnen an Demenz leiden.

Dort führen sie verschiedene Aktivitäten mit den Seniorinnen und Senioren durch und tauschen sich zu vorher festgelegten Themen aus, wie zum Beispiel Erinnerungen aus ihrer eigenen Jugend oder alltägliche Erfahrungen rund um Familie, Freundschaft, Liebe oder Sexualität. Am Ende des Schuljahres präsentieren sie ihre Erkenntnisse in Form von Podcasts, Interviews oder Ausstellungspostern in der Schule.

Durch die Interaktion mit den jungen Menschen werden die älteren Menschen geistig angeregt und dies wirkt sich positiv auf ihren Krankheitsverlauf aus. Die Jugendlichen hingegen setzen sich intensiver mit dem Älterwerden auseinander und lernen dabei viel über die Veränderung der Jugendkultur im Laufe der Jahrzehnte. Darüber hinaus bauen beide Seiten Vorurteile ab und nähern sich einander an – Generationen treffen aufeinander sowie unterschiedliche Kulturen.

Wir finden dieses Projekt äußerst sinnvoll, da es nicht nur Lerneffekte in Fächern wie Gemeinschaftskunde, Deutsch oder Geschichte fördert sowie Empathie entwickelt, sondern auch positive Effekte bei einer beruflichen Orientierung hat. Einige Schüler absolvieren beispielsweise Praktika im Pflegebereich und deren Rückmeldungen sind stets sehr positiv.

Die Projektleiterin Caroline Narr ist eine erfahrene Filmemacherin und Theaterwissenschaftlerin. Seit 2005 dreht sie eigene Dokumentarfilme- sowohl national als auch international. Im Jahr 2016 gründete sie die Firma Memoriafilm, um Erinnerungsfilme für Menschen mit Demenzerkrankungen zu erstellen. Seit 2021 trägt das Unternehmen den Namen Mirada Berlin. Frau Narr hat einen außergewöhnlichen Zugang zu den Jugendlichen und leitet das Projekt seit 2017 äußerst erfolgreich.

Projektdauer: Gesamtes Schuljahr

Das Projekt unterstützen wir mit Übernahme anteiliger Kosten für die Projektleitung.

www.quinoa-bildung.de

Reconstructions – Ausstellungsprojekt

Jugend Kunst November 2022 Berlin

Eröffnung: 25.11. 18:00 – 22:00 Uhr / Ausstellung: 26.11. – 02.12.2022 16:00 – 20:00 Uhr

Projektraum im Kunstquartier Bethanien, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin, Kuratiert von Peter Branger

Das Ausstellungsprojekt versteht sich als Brücke zwischen Kunststudium und Kunstbetrieb und entsteht in Zusammenarbeit mit um die zwanzig Professor*innen von zehn Kunsthochschulen. Teilnehmer*innen von Kombi haben u.a. an Ausstellungen im Louvre Museum Paris 2022, im Centre Pompidou Paris 2022, im Haus der Kulturen der Welt Berlin 2022, im Drawing Center NY 2021, im Ludwig Museum Köln 2020, an der Biennale von Venedig 2019, in der Tate Britain London 2018 teilgenommen.

Ausstellende KünstlerInnen:

Dominik Bais, Juraj Cernák, Ferdinand Dölberg, Hansi Fuchs, Vincent Hannwacker, Kaddi Hemmerling, Marie Jaksch, Ruth Magers, Maria Martini, Philine Mayr, Katharina Michalsky, Heiko-Thandeka Ncube, Mara Pollak, Julian Rabus, Cristina Rüesch, Santiago Archila Salcedo, Ludwig Stalla, Jannik Richard, Sophia Queiro Suárez, Kunimoto Takashi, Milen Till, Valentin Wagner, Vincent Wolff, Peter Branger.

Klassen: Monica Bonvicini, Heike-Karin Föll, Hito Steyerl, Thomas Zipp (UdK Berlin), Candice Breitz, Frances Scholz (HBK Braunschweig), Peter Piller (KA Düsseldorf), Heidi Specker (HGB Leipzig) Jutta Koether, Jorinde Voigt (HfbK Hamburg), Gregor Hildebrandt, Julian Rosefeldt (AdbK München)

 

© Fotos: Isabella Zappe
© Fotobearbeitung: Luise Hamm
© Filmstills: Julian Rabus

Individualisierte Sprachförderung – Quinoa Schule

Jugend September 2022 Berlin

Ziel der individualisierten Sprachförderung ist es, dass Jugendliche mit sehr schlechten Lese- und Rechtschreibfähigkeiten der Deutschen Sprache in Kleingruppen individualisierte Förderung erhalten, um so eine Abschluss- und Anschlussfähigkeit zu ermöglichen.

Über 60 % der Schüler*innen der Quinoa Schule sprechen zu Hause selten bis kein Deutsch. Sie beherrschen den in den Klassenstufen nötigen Standard nicht. Hierdurch ist die Abschlussfähigkeit gefährdet. Der bei Einschulung durchgeführte ELFE-Lesetest bestätigt für diese Schüler*innen kein ausreichendes Leseverständnis. Die in allen Klassen durchgeführte Hamburger Rechtschreibprobe fällt ähnlich negativ aus.

In Kleingruppen erhalten 4-6 Schüler*innen unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Ursachen für die Lernrückstände individualisierte Sprachförderung. Die Schüler*innen erlernen Lerntechniken, die ihnen das Lernen erleichtern. Sie lernen Wörter einzeln und im Zusammenhang eines Textes zu verstehen. Unterrichtsstoff wird Gegenstand der Deutschförderung. So wird gleichzeitig auch das Fachlernen gestärkt.

Das Projekt wird von einer Lerntherapeutin, Fachkraft Deutsch als Fremdsprache/Zweitsprache, Sonderpädagogin begleitet.

2.600 Förderstunden werden für 70 Jugendliche pro Jahr bereitgestellt.

Dieses nachhaltige Projekt unterstützen wir mit Übernahme der Kosten für ein Jahr für zwei SchülerInnen.

www.quinoa-bildung.de

 

Biografisches Theater – Quinoa Schule

Jugend Kunst August 2022 Berlin

Mit dem Biografischen Theater starten die neuen 7. Klassen der Quinoa Schule.

Ziel der einwöchigen Theaterkurswoche ist, eine Basis für eine Klassengemeinschaft zu schaffen. Die Schüler*innen reflektieren ihre Alltagsthemen. Das Theaterspiel erleichtert die Öffnung zum Inneren. So lernen sie sich im Spiel gegenseitig besser kennen und aufeinander einzulassen.

Die Theaterprojektwoche hat sich seit Jahren als wichtiges Grundelement zum ersten Kennenlernen und zum Aufbau einer Klassengemeinschaft erwiesen. Außerdem hilft das Theaterspiel zur Stärkung des Selbstbewusstseins.

Durchgeführt wird das Theaterprojekt von externen Schauspieler*innen und Theaterpädagog*innen.

Projektdauer: 5 Schultage

Diese Projekt unterstützen wir mit 100% der anfallenden Kosten.

www.quinoa-bildung.de

in difficult times

Jugend Kunst Dezember 2021 Berlin

Kunstausstellung im Rahmen des KOMBI Projektes

04.12. – 10.12.2021 Projektraum im Kunstquartier Bethanien, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

Das in Zusammenarbeit mit dem Verein B36 e.V. und dem Kunstquartier Bethanien realisierte Ausstellungsprojekt KOMBI versteht sich als Brücke zwischen Kunststudium und Kunstbetrieb und entsteht in enger Zusammenarbeit mit Professor*innen verschiedener Kunsthochschulen.

Seit Projektbeginn im Jahr 2012 fördert das Programm vorbildlich und beispielhaft junge Künstler*innen und Studierende indem es die Möglichkeit des Ausstellens und damit lehrreicher Praxis bietet.

Zahlreiche junge Künstler*innen aus Deutschland aber auch aus Neuseeland, Südkorea, China, dem Iran, der Türkei, aus Bosnien, Georgiern, der Ukraine, aus Rumänien, Italien, Luxemburg, USA und Canada haben bereits an diesem Projekt teilgenommen oder sind zukünftig daran beteiligt.

KOMBI wird national und international wahrgenommen und bietet eine wichtige Plattform für Austausch und Diskussion.

Aussteller*innen konnten ihre Werke im Anschluss an ihre Teilnahme an der Biennale von Venedig 2019, in der Tate Britain, London, im Drawing Center, NY, im Ludwig Museum Köln, im Sprengel Museum Hannover, Museum der bildenden Künste, Leipzig, bei den Berlin Masters, sowie an anderen Institutionen und Galerien zeigen.

Wir sind begeistert und beeindruckt von Peter Geller und seinem unermüdlichen Einsatz für dieses feinsinnige und lebendige Projekt, das wir mit Freude unterstützen.

Weitere Informationen

 

 

 

 

Soccer Court

Jugend Sport August 2021 Berlin

Der FC Concordia Wilhelmsruh 1895 e.V., ist ein im Norden Berlins beheimateter Fußballclub mit langer Tradition und zählt zu einem der Gründungsvereine des Deutschen Fußball-Bundes e.V.

Durch intensive integrative Jugendarbeit hat sich der Verein in den vergangenen drei Jahren als sportliche Heimat zahlreicher Mädchen und Jungen der Altersklassen zwischen 6 und 18 Jahren über die Bezirksgrenze Pankows hinaus etabliert.

Neben dem sportlichen Angebot, hat sich der Vorstand zur Aufgabe gestellt, die Kinder und Jugendlichen bei der Suche nach Ausbildungsplätzen zu unterstützen, sie durch vielfältige Schulungen auf das Berufsleben vorzubereiten und im Rahmen von Workshops deren Selbstsicherheit und Selbstschutz zu schulen.

„In den letzten Jahren stellen wir einen immer größer werdenden Werteverlust bei Kindern und Jugendlichen fest. Was zuhause, in Schule oder Verein nicht gelernt wird, kann nicht praktiziert werden. Hier setzt unsere Wertevermittlung an, denn Respekt, Achtung und Toleranz sind die Visitenkarte eines selbstbestimmten Lebens.“

Die Erfahrung im Umgang mit den Kindern und Jugendlichen zeigt, dass erfolgreiche Wertevermittlung, Respekt, Achtung und Toleranz dann am größten ist, wenn Jungen und Mädchen gemeinsam mitgenommen werden – unabhängig von Herkunft, Hautfarbe oder Religion. Deshalb beschränkt sich Integration beim FC Concordia Wilhelmsruh 1895 e.V. nicht nur auf Jungen.

Dieses Angebot der Teilhabe wird von den Mädchen begeistert angenommen. In kurzer Zeit ist es dem Verein gelungen, eine komplette Mädchenfußballabteilung aufzubauen. Zur Saison 2021/2022 starten vier Mädchenteams – den E-, D-, C- und B-Juniorinnen – im Spielbetrieb des Berliner Fußball-Verbandes.

Um dem wachsenden Interesse am Verein gerecht zu werden, sind weitere Trainingsflächen notwendig. Der Bau eines SoccerCourt trägt dazu bei, den Trainingsbetrieb weiter auszubauen und Räume für die Kids zu schaffen, in denen sie sich fußballerisch ausprobieren können, das Miteinander leben und Werte vermittelt bekommen.

Dieses engagierte, bewegende Projekt unterstützen wir durch die Finanzierung des SoccerCourts.

Jugend dirigiert

Jugend Kunst Juni 2021 Berlin

Wer dirigiert, muss eine Vorstellung vom Gesamtgeschehen haben, aktiv Verantwortung übernehmen, eigene Zielvorgaben entwickeln und sein Team zu einem überzeugenden Gesamtergebnis führen.

Bereits in den 1960er Jahren ließ Leonard Bernstein Kinder und Jugendliche aktiv am musikalischen Geschehen namhafter Orchester teilhaben. Seine Young People’s Concerts sind herausragende Beispiele für unkonventionelle musikalische Bildung eines jungen Laienpublikums.

Das in Europa einzigartige Projekt „Jugend dirigiert“ entwickelt von Dr. Alexander Saier in Kooperation mit der Musikschule Hugo Distler e.V. baut diesen Ansatz Bernsteins konsequent weiter aus: Kinder und Jugendliche werden in klassische Musik und das Orchestergeschehen eingeführt und erfahren ihre Selbstwirksamkeit als Dirigent*in eines professionellen Orchesters der Musikerinnen und Musikern der Jungen Philharmonie Berlin.

Durch basales dirigieren lernen Kinder nicht nur detaillierte Kenntnisse über Notation, Instrumentation und Interpretation. Dirigieren lehrt mit wenigen Gesten Alles auszudrücken.

Dadurch erleben die Kinder die Bedeutung und Wirkung ihrer eigenen Körpersprache als Parameter nonverbaler Kommunikation, üben sich im Auftreten vor großen Menschengruppen und sammeln Erfahrungen der Interaktion im Team.

Dieses einzigartige und leidenschaftlich geführte Projekt unterstützen wir mit Übernahme der Kosten für ein Lehrmodul.

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